„Wir reisen nach Europa“

18. 07 2012. - 18:55 -- MRS
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„Zum achten Mal in Folge organisiert die Europäische Bewegung in Serbien das Projekt „Wir reisen nach Europa“, in dessen Rahmen bisher über 1000 beste serbische Studierende die Gelegenheit hatten, Länder der Europäischen Union zu durchreisen“, sagte im Interview für unser Radio die Projektleiterin Ivana Ponjavić. Mit ihr sprach Sandra Pekić.

Alle Studierende höherer Studienjahre und Absolventen der Universität in Serbien konnten sich für dieses Projekt bis zum 22. Juni bewerben, wonach die Jury eine Selektion der besten Kandidaten gemacht hat. Man wählte 70 Stipendiaten für das Programm aus, die sich am 23. Juli auf eine Reise durch Europa machen werden.

„Die Auserwählten starten mit dem Zug aus Belgrad, wobei die erste Station auf diesem Weg Berlin ist. Dort werden der dreitägige Aufenthalt und das Beisammensein mit Gleichaltrigen aus der Region von der Robert-Bosch-Stiftung organisiert. Studierende aus Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Albanien werden sich während der kreativen Erkundung der deutschen Hauptstadt unterhalten und kennen lernen. Außerdem wird eine Party organisiert, bei der Preise für diejenigen erteilt werden, die am schnellsten und kreativsten Sehenswürdigkeiten von Berlin malen können. Ebenfalls werden Vorlesungen und Diskussionen mit ihren Kollegen aus der Region organisiert. Nicht selten kommt es vor, dass Studierende nach dem Kennenlernen selbst planen, wohin und wie sie gemeinsam verreisen werden. Nach Berlin ist nämlich nichts mehr für sie organisiert. Stattdessen entscheiden sie selbst, welche Länder und Städte sie in Europa besuchen möchten“, erklärte Ivana Ponjavić.

Laut Frau Ponjavić sind die Erwartungen der Organisatoren und Studierenden im Projekt, Unbekanntes zu erkunden und Europa unmittelbar zu erleben, sowie neue Menschen, diverse Kulturen und Lebensweisen kennen zu lernen. Das wird zudem eine Gelegenheit, ihre Sprachenkenntnisse zu perfektionieren. Unter ihnen befinden sich zahlreiche Studierende mit hervorragendem Durchschnitt, die sich dafür interessieren, ob es eine Möglichkeit für zusätzliche Schulung an einer der europäischen Universitäten gibt, oder ob auf irgendeine Weise ihre unternehmerischen Fähigkeiten durch Praxis verbessert werden können.

Damit die Reise durch Europa erfolgreich verläuft, erhielten die Stipendiate laut Ponjavić InterRail-Tickets für den Eisenbahnverkehr in Europa im Zeitraum von 22 Tagen, anschließend die internationale Reiseversicherung Delta Generali, Kreditkarten der Hypo Bank mit Taschengeld, wie auch Studentenkarten für zahlreiche Rabatte.