
Der Erfolg der Universität von Belgrad, die sich zum ersten Mal auf der renommierten „Shanghai-Liste“ unter 500 besten Universitäten weltweit befinde, sei der Gewinnung der Olympia-Medaille gleich, wurde bei der Pressekonferenz im Rektorat der Universität in Belgrad gesagt. Dieser Erfolg ist das Ergebnis von Teamarbeit und wird zur Erhöhung des Ansehens und der Wettbewerbsfähigkeit nicht nur dieser Universität, sondern auch Serbiens als Staat beitragen. Ein Bericht von Suzana Mitić.
Einige der grundlegenden Kriterien für die Eintragung in die „Shanghai-Liste“ stehen in Verbindung mit dem Niveau und den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschungen, sowie mit der Veröffentlichung der Arbeiten in einschlägigen Fachzeitschriften und dem Einfluss der Universität auf lokale Gemeinschaften und die ganze Region. Weiter werden die Hochschuldiplome auf dem Arbeitsmarkt bewertet. Von insgesamt 20.000 Universitäten in der Welt befindet sich die Universität von Belgrad zwischen Platz 401 und Platz 500, was laut Rektor Dr. Branko Kovacevic ein großer Erfolg ist. Das Hauptziel aller Bemühungen in den letzten 3 Jahren sei die Erhebung der Qualität im Unterricht gewesen. Das Erscheinen auf der „Shanghai-Liste“ werde zum besseren Rating serbischer Studierenden und Experten in der Welt beitragen, schätzte Herr Kovacevic.
Der Minister für Bildung, Wissenschaft und technologische Entwicklung der Republik Serbien Dr. Zarko Obradovic betonte, die Eintragung der Universität von Belgrad in die „Shanghai-Liste“ beweise die Qualität der Universität, sowie des Bildungsniveaus in Serbien
„Unser strategisches Ziel ist es, dass Belgrad zum Zentrum hoher Bildung in Südosteuropa wird. Die Tatsache, dass sich die Belgrader Universität unter 500 besten Universitäten weltweit befindet, ist eine Einladung und Botschaft an alle Studierenden und Professoren, das man hierzulande eine gute Bildung bekommen kann. Dies ist auch eine Einladung an Wirtschaftler und Unternehmen, mit dieser Universität und mit anderen Universitäten in Serbien zu kooperieren“, erklärte Dr. Obradovic.
Dieser Erfolg der Universität von Belgrad könnte auch ein Ansport für junge Leute in Serbien sein, im Land zu bleiben, und sich mit der Wissenschaft zu beschäftigen. Gleichzeitig stellt dieser Erfolg einen Ansporn für den Staat, mehr in die Entwicklung der Bildung und der Wissenschaft zu investieren, wurde bei der Konferenz im Rektorat in Belgrad festgestellt.
