Goraždevac – Ohne der Hilfe Serbiens gibt es kein Überleben

02. 07 2012. - 20:06 -- MRS
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Die Serben aus Goraždevac, einem Dorf in Metohija, haben vor kurzem einen neuen Dorfplatz bekommen, sieben von ihnen erhielten neue Häuser und bald wird auch ein neues Gesundheitszentrum eröffnet, womit weitere 12 junge Menschen an Arbeit kommen werden. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Serbien und das Ministerium für Kosovo und Metohija, welches zu diesen Zwecken fast 30 Mio. Dinar angelegt hat, alles tun, um das Leben der serbischen Bevölkerung in der Provinz zu verbessern.

Goraždevac ist eine kleine serbische Umgebung in der Nähe von Peć, welches von albanischen Siedlungen umkreist ist. Ihre albanischen Nachbarn demonstrieren, zwar weniger als in den früheren Jahren, auf diverse Art und Weisen ihre Feindseligkeit gegenüber den Serben und den Wunsch, sie ethnisch von diesem bescheidenen Teil des Landes zu reinigen. Sie setzen ihre Wälder in Brand, verarbeiten unzulässig ihre Grundstücke, die etwas weiter vom Dorf entfernt sind, verbuchen ihre Gewinne, provozieren und drohen. Die Serben schaffen es allerdings, hier zu überleben und versuchen so weit es geht, ihr Leben zu normalisieren. Sie haben eine Schule, Post, Ambulanz und seit kurzem auch einen neuen Platz im Dorfzentrum, für dessen Arrangement das Ministerium für Kosovo und Metohija etwa 3 Mio. Dinar beiseite gelegt hat. Nun ist es ein Ort, wo sich in den Abendstunden sowohl die Jungen, als auch die Alten versammeln. Für sieben neue Häuser, die in den letzten drei Jahren gebaut wurden, hat das Ministerium 13 Mio. Dinar investiert und für das neue Gesundheitszentrum weitere 20 Mio. Um die Lebensverbesserung der serbischen Bevölkerung kümmert sich in diesem Ort die lokale Selbstverwaltung, die sich laut des Gemeindepräsidenten von Peć mit vorrübergehendem Sitz in Goraždevac, Miloš Dimitrijević, maximal darum bemüht, den dortigen Serben zu helfen. „Besondere Aufmerksamkeit widmen wir jungen Menschen und geben alles, damit sie beschäftigt werden. Leider können wir nicht allen helfen, aber wir bemühen uns, und ich hoffe, dass sich diese Mühe im kommenden Zeitraum auszahlen wird“, betont Dimitrijević und hebt hervor, dass ohne der Hilfe des serbischen Staates und seiner zuständigen Ministerien das ohnehin schwere Leben der Serben im Gebiet von Kosovo und Metohija schwer und unabsehbar wäre. „Ich muss sagen, dass wir eine große Hilfe auch von der Eparchie Raška-Prizren bekommen, die uns nicht vergisst und regelmäßig hilft. In Goraždevac lebt eine große Zahl von jungen Familien mit Universitätsabschluss, die nach wie vor unbeschäftigt sind. Menschen arbeiten hier im Gesundheits- und Bildungsbereich“, sagt Spasoje Bukumirić und meint, die restlichen würden immer noch auf ihre Gelegenheit warten. Der Gemeindepräsident von Peć, Miloš Dimitrijević, kündigt allerdings die eröffnung von neuen Arbeitsstellen an. „Im neuen Gesundheitszentrum, dessen Eröffnung bald erwartet wird, werden 12 junge und ausgebildete Menschen Arbeit bekommen, wobei im Büro für Krankenversicherung, dessen Arbeitsbeginn im kommenden Zeitraum angekündigt wird, werden weitere vier Personen eingestellt. Das wird laut Dimitrijević ein Zweig der Krankenversicherung von Kosovska Mitrovica sein, welcher im Rahmen des Gesundheitsministeriums der Republik Serbien arbeitet.

Die serbische Gemeinde Peć mit vorübergehendem Sitz in Goraždevac zählt heute etwa 1600 Einwohner, davon fast 700 Kinder.

Ein Beitrag von Snežana Milošević.