Grüne Welt – Grünes Serbien

05. 06 2012. - 20:21 -- MRS
zeleni

Anlässlich des Weltumweltschutztages haben die Delegation der EU in Serbien und das Umweltministerium Serbiens das Programm „Grüne Welt – Grünes Serbien“ organisiert, mit dem Ziel, Sorge um die Umwelt Menschen anzunähern, weil das einer der grundlegenden europäischen Werte ist, wobei die Öffentlichkeit über die Strategie und Projekte auf diesem Feld informiert wird. Die Regierung und das Umweltministerium bewerten, dass Serbien mit grüner Wirtschaft noch 50 000 Arbeitsplätze öffnen kann, erklärte der Umweltminister Oliver Dulic.

Vor zwei Jahren wurde am heutigen Tag die Aktion „Großes Aufräumen in Serbien“ organisiert, welche gezeigt hat, dass Bürger, gemeinsam mit der Wirtschaft und den Nichtregierungsorganisationen viel für die Umwelt tun können, sagte Dulic. Er sagte, es sei kein Wunder, dass das Motto dieses Jahr „Grüne Wirtschaft – machst du mit?“ ist, weil dieser Zweig die Zukunft ist, und zwar nicht nur für Serbien, sondern für die ganze Welt. Grüne Wirtschaft ist auch Thema des diesjährigen Gipfels in Rio, wo alle Regierungen der Welt positive Aspekte dieser Wirtschaft im Kontext des Fortschrittes zur nachhaltigen Entwicklung hervorheben werden.

Die Regierung Serbiens bemüht sich seit 2009, aus Umweltschutz einen Wirtschaftszweig zu machen, welcher lokale Gemeinschaften stimulieren wird, neue Arbeitsplätze zu öffnen. Aufgrund grüner Wirtschaft wurden bisher 10 000 Arbeitsplätze eröffnet. Serbien hat letztes Jahr das Nationalprogramm für Umweltschutz angenommen und ist auf gutem Wege, alle Bedingungen der EU auf diesem Feld zu erfüllen. Fortschritt zeigt sich auch in der Tatsache, dass dieses Jahr weniger generierter Abfalls recycelt wird, sondern mehr gesammelter Abfall. Serbien hat positive Trends in der Eröffnung von Recyclingzentren, Reifenrecycling, und im Aufbau von Anlagen für Bearbeitung von Abwasser auf dem ganzen Territorium gemacht. „Dank der grünen Wirtschaft, nimmt die Roma-Population immer mehr an diesen Projekten teil, was ihnen ermöglicht, den Sozialstatus zu lösen und die Kinder zu schulen“, sagte Dulic. Er rief alle Bürger Serbiens auf, am 9. Jun an der Aktion „Großes Aufräumen in Serbien“ teilzunehmen.
Der EU-Delegationschef in Serbien, Vincent Degert, hat erklärt, dass die EU durch verschiedene Projekte hilft. Er sagte, für maximale Resultate müsse man etwa 10 Millionen Euro investieren. „Die EU hat Serbien geholfen, die Gesetze mit den europäischen abzustimmen, die Kapazitäten der Administration zu fördern und die Bürger zu bilden. Es wurde ins Wärmekraftwerk Obrenovac investiert, wie auch in den Bau des Recyclingzentrum in Subotica, in den Bau der Regionaldeponie Duboko usw. Die grüne Industrie bringt jetzt schon Einnahmen und viele Begünstigungen. Es ist auch nötig, sich mit Öko-Katastrophen auseinander zu setzen, welche schon seit zwei Jahrzehnten die Erde treffen, und sie können durch gemeinsame Aktionen bekämpft werden“, sagte Degert.

Die Grüninitiative hat am heutigen Tag die Aktion „Was für Denkmäler hinterlässt unsere Zivilisation?“ gestartet. Es wird bewertet, dass mehr als 40 % des Abfalls in Serbien auf Wilddeponien endet, welche nahe an Gewässern sind, wie auch an Stadtplätzen und Kinderparks, wie auch, dass auf Deponien jährlich 50 Millionen Euro als Sekundärabfall verschwendet werden, was recycelt werden kann. In der EU werden etwa 40 % des Abfalls jährlich recycelt, während es in Serbien nur 10 % sind. Bürger, die heute auf den Platz von Nikola Pasic 30 Plastikflaschen, 30 Dosen oder drei Kilo Altpapier bringen werden Geschenke der Aktion „Pass auf, Abfall“ bekommen.