
Der Staatssekretär des Ministeriums für Kosovo und Metohija, Oliver Ivanović, hat erklärt, bisher habe weder jemand verlangt, noch werde es von Serbien erwartet, eine Repräsentanz in Priština zu eröffnen, und er fügte hinzu, dies stelle die „rote Linie“ dar, die nicht überschritten werden darf. „Ich schließe die Möglichkeit nicht aus, dass Einzelne in unteren Eben in der EU, oder irgendwelche Diplomatievertreter aus den Ländern Westeuropas, schon mal ihre subjektive Meinung geäußert haben, weshalb in diesem Kontext so etwas hat auftauchen können, allerdings hat sich die EU damit niemals geeinigt. Solche Ansprüche hat man Belgrad noch nie erteilt“, sagte Minister Ivanović für die Radio-Television Serbiens. Er betonte, die Eröffnung einer Repräsentanz oder „Gipfeltreffen“ wären eine indirekte Anerkennung der einseitig erklärten Unabhängigkeit des Kosovos, und wiederholte, „dies stelle eine rote Linie dar, die nicht überschritten werden darf“. Ivanović hob hervor, es sei im Interesse von Serbien, durch den Dialog zwischen Belgrad und Priština die Situation in der Provinz unter Kontrolle zu halten, welche seinen Worten zufolge in jedem Augenblick eskalieren kann, was im Interesse von keiner Seite steht. „Das sollen auch die Albaner einsehen“, fügte Ivanović hinzu.
