Stärkung der Zusammenarbeit ist strategisches Interesse

13. 08 2012. - 18:19 -- MRS
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„Die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit, in erster Linie in der wirtschaftlichen Sphäre ist vom strategischen Interesse der Republik Serbien und der Republika Srpska“, wurde nach einem Gespräch zwischen den Präsidenten der zwei Parlamente, Nebojsa Stefanovic und Igor Radojicic, betont. Für Radojicic war das der erste offizielle Besuch nach der Bildung des neuen Parlaments Serbiens. Ein Bericht von Suzana Mitic.
Der Präsident des Parlaments Serbiens, Nebojsa Stefanovic, und der Parlamentspräsident der Republika Srpska, Igor Radojicic, sprachen über eine Reihe von bilateralen Fragen und über die Fortsetzung und Intensivierung der Zusammenarbeit, die noch mit dem Protokoll aus 2008 bestätigt wurde. „Es besteht Raum für die Erweiterung unserer intensiven Zusammenarbeit, die bisher sehr eng und freundschaftlich war“, unterstrich Stefanovic.
„Gleichzeitig möchten wir noch eine Dimension einführen, die sich auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit beziehen würde. Wir möchten zeigen, dass die Parlamente zur Zusammenarbeit der beiden Länder auch in dieser Sphäre beitragen können, damit unsere Ökonomien stärker werden und einen besseren Auftritt auf Drittmärkten haben“, so Stefanovic.
„Alle Institutionen und vor allem die Bürger der beiden Länder haben einen natürlichen Wunsch, miteinander zusammenzuarbeiten, und die Pflicht aller Institutionen ist, diese Zusammenarbeit zu erweitern“, betonte der Parlamentspräsident der Republika Srpska Igor Radojicic. Er teilte mit, dass er den serbischen Parlamentspräsidenten eingeladen habe, Banja Luka zu besuchen.
„Wir haben auch über den Außenhandelsaustausch gesprochen, wo Serbien der wichtigste Partner der Republika Srpska ist. Wir haben auch über Energie und Landwirtschaft, Infrastruktur, Schulwesen und andere Bereiche gesprochen, dort, wo wir die Exekutivmacht und andere Zuständigen anregen könnten, dass sich diese Zusammenarbeit intensiver entwickelt“, sagte Radojicic.
Auf die Frage der Journalisten hin, die sich auf die Eurointegrationen Bosnien und Herzegowinas bezog, betonte Radojicic, die Republika Srpska bestehe auf einem dezentralisierten Zugang zu den Eurointegrationen. In Bosnien und Herzegowina bestehe ein asymmetrischer Prozess der Eurointegrationen und die Republika Srpska könne hier schneller voranschreiten, so Radojicic. Stefanovic kündigte an, im September werde man im Parlament über den Gesetzesentwurf über öffentliche Aufträge debattieren. Dieses Gesetz solle unter anderem ermöglichen, dass man jährlich zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro einspare, und es werde zeigen, dass Serbien keine Systemskorruption tolerieren werde.