
In Serbien wird traditionell, das neunte Jahr in Folge, der Internationale Tag der Donau – der 29. Juni, gekennzeichnet. Die zentrale Feier wird am 30. Juni auf dem See Ada Huja stattfinden, womit der Beginn der Revitalisierung dieser Oase gekennzeichnet wird. „Außer in Belgrad wird der Tag der Donau in weiteren 27 Städten von Serbien gefeiert“, wurde bei einer Pressekonferenz angekündigt, welcher Suzana Mitić beigewohnt hat.
Der Tag der Donau wird in 14 europäischen Ländern gekennzeichnet, welche das Internationale Übereinkommen zum Schutz des größten europäischen Flusses unterzeichnet haben, in dessen Einzugsgebiet 80 Millionen Menschen leben. „Eines der Ziele dieser Kampagne, die in Serbien mit über 300 Partnerorganisationen realisiert wird, ist es, den Bürgern auf die Wichtigkeit der Bewahrung und des Schutzes von diesem Fluss hinzuweisen, in dessen Einzugsgebiet 92 % des Gebiets unseres Landes liegt“, wurde bei einer Pressekonferenz erklärt. „Die Donau ist ein Fluss mit enormer Bedeutung für Serbien und seine Bürger, da er uns mit Zentraleuropa und dem Schwarzmeer verbindet, wobei eine große Bürgerzahl gerade dank diesem Fluss mit Trinkwasser versorgt wird“, sagte Aleksandar Prodanović, Direktor der Wasserdirektion der Republik Serbien, welche diese Kampagne koordiniert und vorbereitet.
„Probleme beim Schutz der Flüsse, und der Umwelt im Allgemeinen, sind in Ländern mit schwächerer Wirtschaftsmacht, wie z.B. in Serbien, intensiver, und deshalb sind die Eurointegrationen der Weg zur Lösung dieser Probleme, insbesondere im Hinblick auf die Reinigung von kommunalen Abwasser auf qualitätvolle und nachhaltige Art und Weise. Die Republik Serbien ist dahin gerichtet, die europäischen Standards in Koordination mit den Donauländern anzuwenden“, betonte Prodanović.
Nataša Đokić, Staatssekretärin für den Umweltschutz, hat erklärt, weshalb in diesem Jahr gerade der See Ada Huja das Zentrum der Kennzeichnung des Donau-Tages ist, und wies darauf hin, dass die ökologische Situation in diesem Teil von Belgrad unbefriedigend und die Wasserqualität im Flusszweig Dunavac äußerst schlecht sei. „Anderseits ist das Potential von Ada Huja enorm. Wir haben bloß die Initiativen der Bürger befolgt, dass dieser Raum geregelt werden soll“, sagte Nataša Đokić.
Im Rahmen dieser Kampagne auf der Großen Kriegsinsel wird das sechste ökologische Studentencamp „Rettet die Donau“ organisiert, und außerdem wurde ein Wettbewerb für den besten Zeitungsartikel, Radio- und TV-Bericht über die Donau und Bewahrung des Ökosystems dieses Flusses eingeleitet. Die Kennzeichnung des Donau-Tages unterstützt auch Coca-Cola, wobei der Generaldirektor dieser Kampagne für Serbien, Ramon Weidinger, hervorgehoben hat, dass eine verantwortungsvolle Beziehung gegenüber der Umwelt eines der Schlüsselelemente für die Geschäftsführung dieses Systems sei, und er führte die Angabe an, dass an der vorjährigen Kampagne 130 000 Menschen teilgenommen hätten und sogar 3 Mio. Bürger mit dem Schutz des Donau-Einzugsgebiets vertraut seien.
