
Vom 26. Juni bis 1. Juli findet in Belgrad das Festival des neuen chinesischen Films statt. 21 Teilnehmer aus 12 Ländern werden sich auf ihre Sprache beim Internationalen Festival der Kurzgeschichten in der nordserbischen Stadt Kikinda am 4. und 5 Juli vorstellen. Im Archiv Serbiens in Belgrad wird die Ausstellung „Die Kultur der Serben in Dubrovnik 1790-2010 – Aus der Schatzkammer der serbischen orthodoxen Kirche der Heiligen Verkündigung“ eröffnet werden.
Zum Auftakt des Festivals des neuen chinesischen Films wird der Film „Mutter“ vom bekannten chinesischen Regisseur Ning Sai gezeigt, der auch Ehrengast bei diesem interessanten Festival ist. Dieser Film geht in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zurück, als in China die große Hungersnot herrschte, und als 3000 Waisen aus Shanghai in die zentrale Mongolei übergesiedelt waren, wo sie von guten mongolischen Familien Unterkunft und Liebe erhielten. Sie bekamen auch neue Namen, und fingen ein neues Leben an. Während vier Tage werden sechs Spielfilme und ein Zeichentrickfilm vorgeführt, die von 2010 bis 2012 gemacht wurden. Das Hauptmerkmal der chinesischen Kinematografie ist eine untrennbare Verbindung zwischen Tradition und Kultur der alten chinesischen Zivilisation, sodass jeder Film, der am Festival in Belgrad gezeigt wird, von der Blütezeit Chinas spricht, sowohl im sozialen als auch im wirtschaftlichen Sinne.
Das Internationale Festival der Kurzgeschichten „Kikinda Short“ wird zum sechsten Mal 2 Tage lang in der nordserbischen Stadt Kikinda stattfinden. Bisher haben sich am diesem Festival insgesamt 120 Autoren aus 25 Ländern vorgestellt. Dieses Festival ist Teil des Projekts “European Short Story”, wobei die Autoren, die sich nun in Serbien vorstellen, Gäste an zahlreichen Kulturveranstaltungen waren, wie bei der Buchmesse in Leipzig. Die Schriftsteller aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Kroatien, Spanien, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowenien, der Schweiz, Wales und Serbien werden in Kikinda eintreffen, wobei Spanien Ehrengast ist, mit Vertretern aus seinen zwei autonomen Provinzen, aus Katalonien und den Balearen. Als Spezialgast wird auch der serbische Literaturkritiker und Schriftsteller Vlasimir Arsenic auftreten.
Die Ausstellung „Die Kultur der Serben in Dubrovnik 1790-2010 – Aus der Schatzkammer der serbischen orthodoxen Kirche der Heiligen Verkündigung” wurde von der Serbischen Kirchengemeinde in Dubrovnik, dem Archiv Serbiens und der Nationalbibliothek Serbiens veranstaltet. Dabei warden mehr als 250 Exponate aus den Fonds der Museen, der Bibliothek und des Archivs der Serbischen Kirchengemeinde in Dubrovnik ausgestellt. Diese Ausstellung stellt einen Riesenerfolg zahlreicher Experten dar, die sich mit des Kulturerbe befassen, und dank ihrer Bemühung und ihres Willens auf beste Art und Weise das großartige Kulturerbe der Serben aus Dubrovnik wissenschaftlich untersucht und dann zur Schau gestellt haben. Das interessanteste und wertvollste Exponat der Ausstellung ist sicherlich das 1833 gedruckte Evangelium von Kiew, das mit Silber und Gold verziert ist. Ferner sind hier Votivgaben, Schmuck und Silbergeschirr, Ornate, Dokumente aus dem Archiv, Originalhandschriften der Schriftsteller aus Dubrovnik, und alte und seltene Bücher vom 17 . bis zum19. Jahrhundert. Diese Ausstellung begleitet ein gut illustrierter und hochwertiger Katalog mit 430 Seiten, in serbischer und kroatischer Sprache. Es handelt sich um eins der wichtigsten Kulturereignisse in Serbien, da die Exponate äußerst wertvoll und zahlreich sind.
